Regierungspräsident Tappeser übergibt Meisterbriefe an zwölf Absolventen der Fachschule für Landwirtschaft Ravensburg

Kreis Ravensburg – Im Rahmen eines Festaktes im Kloster Bad Schussenried übergab Regierungspräsident Klaus Tappeser Ende November den Meisterbrief an eine Landwirtin und 30 Landwirte aus dem Regierungsbezirk Tübingen. Darunter waren auch zwölf Absolventen der Fachschule für Landwirtschaft Ravensburg.

„Sie sind Lebensmittelproduzenten, Klimaschützer, Landschaftspfleger, Energieerzeuger und Ressourcenmanager“, fasste Tappeser in seiner Festrede den hohen Stellenwert und die Anforderungen an die Landwirtschaft zusammen und gratulierte den Absolventen zum Meistertitel in ihrem Berufsstand. Die Fortbildung zum Landwirtschaftsmeister in Baden-Württemberg ist seit einigen Jahren eng mit der Fortbildung an den landwirtschaftlichen Fachschulen verzahnt. Im Rahmen der 30-monatigen Fortbildung zum „Staatlich geprüften Wirtschafter für Landbau“ mit angeschlossener Meisterprüfung erwerben die Prüflinge vielfältige Schlüsselqualifikationen für ihren Berufsstand und die künftige Aufgabe als Führungskraft in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Vor allem werden die betrieblichen Rahmenbedingungen sowohl betriebswirtschaftlich als auch produktionstechnisch analysiert und bewertet und darauf aufbauend einzelbetriebliche Optimierungen und Möglichkeiten der Betriebsentwicklung erarbeitet. Nach bestandener Meisterprüfung gilt es nun für die jungen Menschen, das Erlernte sowie ihre Ideen und Vorstellungen in die zumeist elterlichen Betriebe einfließen zu lassen.

Den Titel „Landwirtschaftsmeister“ dürfen nun tragen: Martin Duller (Wangen im Allgäu), Jan Gerster (Rot an der Rot), Hartmut Hügle (Pfullendorf), Fabian Hund (Tettnang), Amadeus Lindegger (Bad Saulgau), Martin Marschall (Tettnang), Martin Muth (Tettnang), Simon Pastorelli (Tettnang), Alexander Renz (Meßkirch), Stefan Roser (Fronreute), Thomas Rundel (Berg) und Jan Schwalb (Aulendorf).

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Ravensburg, den 11.12.2018