Eurozone

Als Eurozone wird die Gesamtheit jener Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezeichnet, die den EURO als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt haben. Auch in den überseeischen Departements, auf den Inseln und Hoheitsgebieten, die entweder Bestandteil der Länder des Euroraums oder mit diesen assoziiert sind, wird mit dem EURO bezahlt. Der EURO ist daher beispielsweise gesetzliches Zahlungsmittel auch in so entfernt liegenden Gebieten wie den karibischen Inseln Martinique und Guadeloupe, auf der Insel Réunion im Indischen Ozean, in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika oder in Französisch-Guayana in Südamerika. 
 
Seit dem Beitritt Litauens zum 01.01.2015 besteht die Eurozone aus 19 EU-Mitgliedstaaten. Über den Antrag zum Eintritt in die Eurozone entscheiden jeweils die Finanzminister der Währungsunion (Eurogroup) und die Europäische Zentralbank.
 
Der EURO wurde am 01.01.1999 in 11 Mitgliedstaaten der EU eingeführt. Bis zur Euro-Bargeldausgabe am 01.01.2002 wurde der Euro als Parallelwährung zu den nationalen Währungen lediglich im elektronischen Zahlungsverkehr eingesetzt.
 
Daten und Fakten zur Eurozone (113,4 KB)

Weitere Staaten und die Eurozone (74,7 KB)

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