Unterstützung bei der Integration in Arbeit

Für die Beratung und Unterstützung bei der Integration in Arbeit sind Fallmanager verantwortlich. „Fördern und Fordern“ sind dabei die Kernelemente des Fallmanagements. Ziel ist eine schnellst mögliche und dauerhafte (Wieder-) Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

Nach Antragseingang erfolgt umgehend ein Erstgespräch, indem Stärken und eventuelle Vermittlungshemmnisse des Hilfesuchenden herausgearbeitet und besprochen (Profiling) sowie der notwendige Unterstützungsbedarf geplant (Hilfeplanung) werden. Schriftlich fixiert werden Unterstützungsmaßnahmen („Fördern“) in einer Eingliederungsvereinbarung, in der auch Rechte und Pflichten des Hilfesuchenden sowie des Landratsamts benannt werden. Die Fallmanager überwachen auch den weiteren Hilfeverlauf und modifizieren ggf. vereinbarte Unterstützungsangebote.

Kernaufgaben des Fallmanagers im Rahmen eines aktivierenden Fallmanagements sind:

  • Profiling des Kunden/Bedarfs- und Bestandsanalyse
  • Beratung und Informationsvermittlung
  • Zielvereinbarung und Maßnahmenplanung
  • Anwendung der Instrumente des SGB II und III zur Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
  • Planung, Organisation und Überwachung des Integrationsprozesses
  • Bewerberorientierte Vermittlung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberservice
  • Kooperation mit Kunden, Abteilungen des Jobcenters, kommunalen Einrichtungen, Bildungsträgern, Maßnahmeträgern, Beratungsstellen usw.
  • Entscheidungsfindung
  • Falldokumentation

Fallmanager können auch Geldkürzungen (Sanktionen) veranlassen, wenn sich der Hilfesuchende nicht an getroffene Absprachen hält („Fordern“).