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Ausstellung auf Schloss Achberg 2008

Im Pulse der Moderne
William Straube (1871-1954): Stationen und Weggefährten

William Straube - Dame auf Rot (Frau Reißner, 1914)

William Straube - Italienische Ouvertüre (1932)

William Straube - Straßenbild II (Potsdamer Platz, um 1920)

William Straube - Tunislandschaft III (um 1914)

 

Das vielgestaltige Œuvre William Straubes hat sich im Spannungsfeld von französischer Avantgarde und dem Aufbruch der Moderne in Deutschland entwickelt. Sein Werk offenbart in einer variantenreichen Stilistik vor allem eine meisterliche Beherrschung der Zeichentechnik. Als virtuoser Zeichner einerseits und erfahrener Zeichenlehrer andererseits bewegte er sich zeitlebens mit wechselnden Akzenten zwischen den Berufsfeldern des Kunstpädagogen und des freien Künstlers.

Als einer von rund 120 Künstlern gehörte Straube der von 1908 bis 1911 existierenden Académie Matisse an. Dort wurde nicht nur gezeichnet, gemalt oder modelliert; Matisse legte ebenso großen Wert darauf, seinen Schülerinnen und Schülern auch die theoretischen Grundlagen für ein neues Kunstverständnis zu vermitteln. Diese finden sich in den Mitschriften William Straubes während der regelmäßigen Korrektursitzungen mit dem Lehrer wieder. Die eigenständige Verarbeitung und Weiterentwicklung der in der Académie Matisse gewonnenen Impulse wirkt im Schaffen William Straubes ebenso wie in den Werken seiner Kolleginnen und Kollegen weit über die Pariser Zeit hinaus nach.

Die Ausstellung zeigt mit insgesamt rund 150 Exponaten aus allen Schaffensphasen den Maler, Zeichner und Lehrer William Straube im Dialog mit einigen seiner Kolleginnen und Kollegen der Académie Matisse. Neben Gemälden und Skulpturen von Hans Purrmann, Oskar und Marg Moll, Rudolf Levy, Franz Nölken, Walter Alfred Rosam und anderen werden in dieser Präsentation erstmalig eine Auswahl der Skizzenbücher Straubes sowie bislang unveröffentlichte Arbeiten aus dem zeichnerischen Nachlass des Künstlers vorgestellt.

Der Katalog zur Ausstellung (140 Seiten, über 150 farbige Abbildungen) ist zum Preis von 18 EUR auf Schloss Achberg und im Kultur- und Archivamt erhältlich. Bei Bestellungen fallen zusätzliche Kosten (3,50 EUR) für Porto und Versand an.


 
 

 

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