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Sucht

Ansprechpartnerin:  Iris Baader
Telefon: 0751/85-3123
Telefax: 0751/85-773123
E-Mail an Frau Baader

                       

Sprechzeiten:

Bitte vereinbaren Sie mit uns vorab
telefonisch einen Termin.

 

Gartenstraße 107
88212 Ravensburg


Anbindung ÖPNV:
Linie 1, 2, 3, 5, 10, 20, 30, 31, 7573
Haltestelle "Kraftwerk""

 Fahrplanauskunft

 

externer Link Anfahrt

 

Hauptaufgabe im Bereich Sucht ist die Planung und Erarbeitung von landkreisweiten Konzepten zur Suchtprävention, mit Schwerpunkt Primärprävention, die Koordinierung aller Initiativen in diesem Bereich sowie die Mitwirkung bei kommunalen und überregionalen Konferenzen und Arbeitstagungen. Zusätzliches Aufgabenfeld ist die Koordinierung des Suchthilfesystems und die landkreisübergreifende Suchthilfeplanung.

In beiden Teilgebieten wurden enge Kooperationsformen zu Partnern innerhalb und außerhalb des Suchthilfesystems aufgebaut. Eine regelmäßige Zusammenarbeit erfolgt mit Suchtberatungsstellen, stationären Einrichtungen, Selbsthilfegruppen, Krankenkassen, Schulbehörden, der Polizei sowie weiteren Dienststellen der Landkreisverwaltung. Die Sozialplanerin des Bereichs Sucht ist gleichzeitig Geschäftsführerin des Aktionskreises Sucht.


Suchtvorbeugung

Entsprechend dem Settingansatz des § 20 SGB V verfolgt der Landkreis Ravensburg einen ganzheitlichen und gemeinwesenorientierten Ansatz in der Suchtvorbeugung. Ziel ist unter anderem, dass alle Fachkräfte, die sich pädagogisch mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen, Suchtvorbeugung als Teil ihrer Erziehungsaufgabe betrachten. Ein weiteres Ziel ist die Stärkung der Erziehungsverantwortung, die Sensibilisierung der Eltern im Blick auf das Konsumverhalten der Kinder, die eigene Vorbildfunktion usw.

Konkret bietet der Landkreis Ravensburg beispielsweise das "suchtpräventive Klettern" für Kindergartenkinder an. Hierbei haben die Kinder Gelegenheit, unter Aufsicht und Anleitung zu klettern. Gleichzeitig besteht für die Eltern die Möglichkeit, sich mit einer pädagogischen Fachkraft auszutauschen. Dabei geht es beispielsweise um die Themen Konsum, Grenzen setzen, Nein-Sagen, Freizeitverhalten etc.
Weitere Angebote sind in der Regel gemeindebezogen. Dabei wird versucht, nicht nur einzelne Zielgruppen anzusprechen, sondern Angebote für die gesamte Familie, Vereine etc. vorzuhalten. Auf die besonderen Bedingungen der jeweiligen Stadt/Gemeinde wird dabei Rücksicht genommen.


Materialdienst

Daneben gibt es umfangreiches Informationsmaterial, das kostenlos angefordert werden kann. Hierzu zählen z. B. Elternbriefe zur Suchtvorbeugung, die Projektdokumentation "spielzeugfreier Kindergarten", Broschüren mit Kontaktadressen im Landkreis. Außerdem können Videokassetten und Fachliteratur ausgeliehen werden.


Suchthilfeplanung

Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit der Sozialplanerin besteht in der Erstellung bzw. Fortschreibung der Suchthilfeplanung sowie der Vernetzung mit angrenzenden Bereichen, wie dem medizinischen und psychiatrischen Versorgungssystem und dem Jugendhilfebereich. Neben der Bestandserhebung von Angeboten und Diensten in der Region gehören auch die Bedarfsermittlung, die Entwicklung von Projektvorschlägen und das Erstellen der Planung zum Aufgabengebiet der Sozialplanerin.


Anlaufstellen im Landkreis Ravensburg

Hilfen bei der Bewältigung einer Suchterkrankung erhalten Sie als Betroffene, Gefährdete oder Angehörige im Landkreis Ravensburg bei den Beratungsstellen von Caritas, Diakonischem Werk und der Institutsambulanz am Zentrum für Psychiatrie Die Weissenau, sowie den Selbsthilfegruppen. Die Dienste dieser Stellen sind professionell, anonym und kostenfrei.


Kontaktadressen finden Sie zudem in diesen Broschüren:

  "Jetzt lebe ich wieder"
  "Probleme mit Alkohol, Medikamenten, Nikotin, illegalen Drogen?" (2-sprachig: deutsch/russisch)
  "Wohin bei Essproblemen?"
  "Angebote zur Suchtprävention"


Links zum Thema:

   Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

   Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen

 

 

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