Schule & Bildung

Schüler an der Tafel

Welche Aufgaben und Pflichten hat der Landkreis Ravensburg als Schulträger

Ausstattung
Eine Schule kann Ausbildung nur so fortschrittlich gestalten, wie Lehr- und Lernmittel es erlauben. Gut ausgestattete Räume und Maschinen auf dem neuesten Stand der Technik sind somit unerlässlich für eine zeitgemäße Ausbildung. Der Kreistag hat deshalb die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, damit die kreiseigenen Schulen (Berufliche Schulen - Gewerbliche, Kaufmännische sowie Haus- und Landwirtschaftliche Schulen - sowie Schulen für Geistigbehinderte) eine aktuelle, breit angelegte Ausbildung auf dem neuesten Stand der Technik anbieten können. Dies gilt vor allem im DV-Bereich, bei CNC, CAD, Medien-, Informations- und Kommunikationstechnik.

Dezentrale Standorte, Ausbau und Erweiterungen
Zugleich hat sich der Landkreis für dezentrale Schulstandorte entschieden. Mit dem Sonderprogramm «Schulbau 2000» hat der Kreistag die Weichen für den weiteren zukunftsorientierten Ausbau der kreiseigenen Schulen gestellt. Im Rahmen dieses Programms wurden allein in die Erweiterungen von sechs Schulen rund 21 Mio. Euro investiert. Die Jugendlichen haben damit im gesamten Kreisgebiet die Möglichkeit, optimalen berufsbegleitenden Unterricht in gut ausgestatteten Schulen zu besuchen.

Der Landkreis Ravensburg kümmert sich als Schulträger um die sogenannten äußeren Schulangelegenheiten. Damit ist er verantwortlich für

  • die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Schulen
  • den Schulhausbau
  • die Einrichtung und Ausstattung der Schulgebäude
  • die Bereitstellung der Lehr- und Lernmittel
  • die Organisation der Schülerbeförderung
  • die Namensgebung für Schulen
  • die Bereitstellung des Sekretariats-, Betreuungs- und Hausmeisterpersonals in den Schulen
  • die Mitwirkung bei der Bestellung von Schulleitern
  • die Trägerschaft der Kreismedienzentren
  • der Sport.

Die Bereitstellung der Lehrkräfte und die Regelungen des inneren Schulbetriebs ist Sache des Landes.